Wie man einen indirekten Freistoß im Strafraum ausführt

Das Problem, das die meisten Teams nicht verstehen

Ein indirekter Freistoß im Strafraum. Klingt einfach? Falsch. Die meisten Mannschaften verschwenden diese Chance komplett. Warum? Weil sie denken, es geht nur darum, den Ball irgendwie ins Netz zu kriegen. Dabei ist die Psychologie dieser Situation das Spiel.

Die Grundregel: Wer muss den Ball berühren?

Schauen Sie, hier ist der Deal: Bei einem indirekten Freistoß muss der Ball von mindestens zwei Spielern berührt werden, bevor er das Tor erreicht. Das ist nicht verhandelbar. Der Schütze tritt – und dann kommt sofort der zweite Mann. Punkt.

Viele Trainer denken, das macht die Sache kompliziert. Tatsächlich? Es gibt dir unglaubliche taktische Möglichkeiten.

Die klassische Variante: Der kurze Pass

Dein bester Spieler steht 3, 4 Meter neben dem Torschützen. Der Freistoß wird kurz gespielt – schnell, präzise, keine Umschweife. Der zweite Spieler nimmt das Tempo mit und ballert direkt ab. Die Mauer hat keine Zeit zu reagieren. Der Keeper ist überrascht. Tor.

Aber Vorsicht: Zu viele Teams spielen das wie Anfänger. Zu langsam. Zu vorhersehbar. Die Gegner lesen das wie ein Bilderbuch.

Die offensive Variante: Der Trick mit Bewegung

Hier kommt der kreative Part. Statt geradeaus zu spielen, machst du eine Bewegung – als würde der erste Spieler schießen. Er täuscht an. Der echte Schuss kommt von hinten oder von der Seite. Chaos im gegnerischen Strafraum. Das funktioniert, wenn die Koordination stimmt.

Trainiert ihr das regelmäßig? Nein. Macht ihr das trotzdem im Spiel? Auch nein. Seht ihr das Problem?

Positionierung: Vergiss die Wand nicht

Die gegnerische Mauer steht 9,15 Meter entfernt. Nutzt das aus. Eure zwei Spieler positionieren sich so, dass die Mauer einen von ihnen decken muss. Das schafft Raum für den anderen. Das ist Geometrie, und Geometrie gewinnt Spiele.

Und noch was – der zweite Spieler sollte nicht wie festgenagelt dastehen. Bewegung. Kleine Schritte vor, zur Seite, überall. Das verwirrt die Gegner zusätzlich.

Die Abfallquoten verbessern: Was funktioniert wirklich?

Einfache Pässe funktionieren in 60 Prozent der Fälle. Trick-Varianten? 35 Prozent. Warum ist das so? Weil einfach die beste Taktik ist. Ein präziser, schneller kurzer Pass in den Fuß eines Spielers, der direkt abzieht – das ist nicht sexy, aber es gewinnt.

Auf wmatfootball.com findet ihr Video-Beispiele davon, wie Profis das trainieren.

Die mentale Komponente

Hier ist die finale Weisheit: Der Keeper weiß, dass zwei Spieler kommen. Trotzdem wirkt er gehetzt. Das ist dein Vorteil. Nutze die psychologische Überlegenheit. Schnelligkeit, Präzision, Selbstvertrauen. Das Trio entscheidet.

Und die wichtigste Frage? Trainiert ihr das Szenario mindestens zweimal pro Woche regelmäßig mit euren zwei designierten Spielern ein